Ein neuer Geldbeutel

Schon seit Jahren habe ich mir vorgenommen, einen Geldbeutel zu nähen. Ein Versuch ist ziemlich gescheitert. Und als mein gekaufter Geldbeutel anfing zu nerven, beschloss ich, einen neuen Versuch zu starten und zwar mit meiner geliebten Snappap. Ein Mal kurz gegoogelt und schon landete ich bei der genialen Anleitung von Pattydoo. Auch noch ein Freebook mit Video. Ich mochte Videos erst nicht so, aber inzwischen bin ich doch sehr begeistert davon. Besonders, wenn man damit so tolle Dinge wie den Outdoot-Anzug nähen kann!

Die Umsetzung verlief reibungslos. Nur beim Münzfach hatte ich meine Probleme. Das war etwa schief. Ich habe nicht heraus gefunden wo der Fehler lag. Aber es funktioniert trotzdem.

Den Stoff habe ich mit Applikations-Vlies auf die Pappe gebügelt, weil ich kein doppelseitiges Klebeband hatte. Damit war er aber auch gleichzeitig verstärkt.

Ich bin sehr begeistert von meinem neuen Geldbeutel! 

Der Winter naht...

... und ich musste Vorbereitungen treffen, damit das Trollkind nicht friert. Daher habe ich mich mal wieder an die Nähmaschine begeben. Und wenn ich da einmal dran sitze, bekommt man mich nicht so schnell weg. ;-)

Zuerst musste ein Tragecover für unseren Tragling genäht werden. Das habe ich nach dieser Anleitung gemacht. Funktioniert ganz gut. Wenn man auf dem Rücken trägt, kann man es aber nicht alleine anbringen. Ist aber nicht so schlimm, weil ich sowieso lieber vorne trage, wenn ich alleine unterwegs bin. Da hab ich alles besser im Blick.

Und weil ich, trotz genauer Kalkulation, natürlich wieder Stoff übrig hatte, musste ich weiter nähen. Aus dem Futterstoff habe ich diese tolle Mütze genäht. Das Schnittmuster kann ich nur weiter empfehlen. Ganz super!

Aus dem Außenstoff habe ich eine Softshellhose genäht. Es ist ein eigener zusammengebastelter Schnitt und leider etwas zu schmal. Die wird schnell nicht mehr passen. Da die Softshellhose aber ideal für den Spielplatz zum schaukeln ist, wenn es draußen etwas nass ist, werde ich da bald noch eine weitere Version ausprobieren. Ich habe da schon eine Idee...

Weil das Tragecover im Winter alleine natürlich nicht reicht, musste noch ein Wollwalk-Anzug her. Ich hätte mich da eigentlich nicht ran getraut, wenn ich nicht von einer Freundin die Empfehlung bekommen hätte, es mit dem Outdoor-Anzug aus dem Klimperklein-Buch "Baby-Leicht" auszuprobieren. Mit der Video-Anleitung war es tatsächlich Baby-Leicht und ich freue mich, dass ich so etwas tolles hinbekommen habe. Und das Trollkind sieht wirklich niedlich darin aus. ;-)

Jedenfalls habe ich nach einer (für mich) langen Nähpause wieder Blut geleckt und plane schon die nächsten Projekte!

 

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PuppenMITmacherei 5. Treffen: Kleidung

Heute geht es um die Kleidung. Da bin ich leider noch total hinten dran... Bis jetzt gibt es für die Kleine nur Unterwäsche nach der eBook-Anleitung. Aber immerhin mit Spitze!
Meine Mutter hat mir aber vom Flohmarkt DAS Waldorfpuppen-Buch schlechthin mitgebracht (allerdings in einer älteren Auflage). Vielleicht werde ich da bis zum großen Finale noch etwas draußen nähen. Irgendetwas braucht sie auf jeden Fall noch, jetzt wo es draußen kalt wird. ;-)

Mir ist aber aufgefallen, dass ich beim letzten Treffen etwas wichtiges vergessen habe! Die Details! Die Puppe hat nämlich einen Bauchnabel und einen Popo bekommen. Nach dieser und dieser Anleitung. Ich finde, solche Details machen viel aus!

So, mal schauen, was die anderen bei der PuppenMITmacherei so genäht haben. Vielleicht hol ich mir da auch noch etwas Inspiration!

 

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Edit: Aus unerfindlichen Gründen war die Kommentarfunktion deaktiviert. Jetzt geht es wieder! Danke, Jan für den Hinweis! ;-)

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PuppenMITmacherei- 4. Treffen: Gesicht und Haare

Und weiter gehts! Besser spät als nie. Das Trollkind macht gerade wieder eine Wachstumsphase durch. Oder bekommt Zähne. Oder beides... Auf jeden Fall schlafe ich wenig und bin tagsüber unabkömmlich. Dabei wollte ich hier so gerne zeigen, wie es mit der Puppe weiter gegangen ist. 

Also wird dieser Artikel mal wieder auf dem Handy entstehen.


Dieses Mal geht es um Gesicht und Haare.

Bei den Haaren hatte ich mich an die Anleitung gehalten. Ich musste nur erst mal wieder ins Häkeln rein finden. Seit dieser Mütze hatte ich nicht mehr gehäkelt. Aber es ging ganz gut. Das Annähen der Perücke klappte ohne Probleme und das Knüpfen der Haare hat richtig Spaß gemacht. Entstanden ist ein wilder Wuschelkopf, den man aber auch gut frisieren kann. Ich bin sehr zufrieden.

Vor dem Gesicht hatte ich großen Bammel.  Ich wusste, damit steht und fällt die ganze Puppe. Ich muss dazu sagen, dass ich früher viel gezeichnet habe, und weiß, dass ein schiefes Gesicht alles versauen kann. Also habe ich mir damit Zeit gelassen, viele Anleitungen gelesen und probegestickt. Mit den Augen hatte ich die meisten Probleme. Beim Probesticken verzogen sie sich immer. Letztendlich habe ich sie nach dieser und dieser Anleitung gemacht. Etwas verzogen haben sie sich trotzdem. Aber mit dem Ergebnis bin ich trotzdem zufrieden. Bei dem Mund war es dann, dank dieser Anleitung einfach. 

Es ist doch ein hübsches Gesicht geworden und ich bin froh, dass ich mir damit Zeit gelassen habe.

 

Mehr gibt es dann beim nächsten Treffen der PuppenMITmacherei zu sehen. Hoffentlich auch etwas ausführlicher. ;-)

 

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Ein leckeres SnapPap-Buch

Wie ich ja schon beim Raschelbuch schrieb, nimmt das Trollkind alles in den Mund. Oder besser gesagt: es würde alles in den Mund nehmen, würde ich es lassen. Ich kann deshalb im Moment nichts lesen, wenn es in meiner Nähe ist. Denn es gibt nur gemotze, weil ich komischerweise etwas dagegen habe, wenn es die Fernsehzeitung fressen will. Gemeine Mama! Dann hatte ich den Einfall! Ich nähe ein Buch aus SnapPap. Ich hatte schon soviel davon gehört und wollte das Material schon lange mal testen. Flo versetzte meiner Euphorie über meinen genialen Einfall erstmal einen Dämpfer. "Wer weiß, was das für ein Material ist und ob das Babys durchlutschen sollten...".

 

In einer ruhigen Minute las ist die FAQs bei SnapPap. Dort steht:

 

"Ist SnapPap unschädlich und für Kinderspielzeug bzw. -accessoires geeignet?

 Das Material enthält kein Pentachlorphenol und ist daher unbedenklich."

 

Also habe ich meinen Plan in die Tat umgesetzt SnapPapp bestellt und los gelegt. Das Trollkind war an diesem Tag so platt vom Babyschwimmen, dass es mittags drei Stunden geschlafen hat und ich das Buch in einem rutsch ohne Unterbrechung genäht habe (im Gegensatz zu diesem Blogeintrag). Ach, war das schön!

 

Herausgekommen ist ein richtig hübsches kleines Büchlein. Die Motive sind im Moment eigentlich völlig egal. Ich hätte dem Trollkind auch die Rolle SnapPap hinlegen können, da hätte es sich auch gefreut. ^^'

 

Die Motive habe ich übrigens erst mit Applikationsvlies fixert. Das hat sehr gut funktioniert.

 

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Unser Garten 2016- Teil 3

Jetzt, wo der Sommer anscheinend endgültig zu Ende ist, ist es an der Zeit noch ein paar Bilder aus dem Garten zu zeigen.

Seit dem letzten Bericht gibt es nicht viel Neues. Die Auberginen hängen noch und ich traue mich noch nicht, sie zu ernten. Für die Zucchini war es jetzt zum Schluss etwas zu trocken. Da hat der Mehltau zugeschlagen.

Die Kartoffeln haben wir geerntet. Drei Farben! Die waren sehr lecker, sind inzwischen aber auch schon aufgegessen. Und Rote Bete habe ich eingemacht. Wobei es eher Rosa Bete heißen müsste. Es ist eine alte Sorte, die innen Weis-Rosa geringelt ist.

Der Lauch wächst immer noch.

Vor Kurzem hat mich die Lust gepackt, noch etwas im Garten zu machen und da haben wir das Beet direkt am Haus neu bepflanzt. Schade, dass ich keine Vorher-Fotos gemacht habe. Das sieht jetzt richtig ordentlich aus. Wir waren im Hessenpark auf dem Pflanzenmarkt (der übrigens sehr schön ist) und haben winterharten Rosmarin, Thymian, eine mehrjährige Zwiebel und Guten Heinrich gekauft. Letzteren kannte ich auch noch nicht, er hörte sich aber sehr interessant an. Später habe ich noch Petersilie und Liebstöckel dazugesetzt.

Blumen gibt es natürlich auch reichlich. Besonders überrascht hat mich dieses Jahr die Kapuzinerkresse. Die wollte nämlich erst nicht so richtig. In den letzten Wochen hat sie sich aber noch mal richtig breitgemacht, sodass ich dieses Jahr sogar den Versuch starte, die grünen Samen als Kapern-Ersatz einzulegen.

Ich bin recht zufrieden mit diesem Gartenjahr, dafür, dass ich kaum etwas machen konnte. ;-)

Ein paar Pläne für Herbst und Winter habe ich auch schon.

 

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PuppenMITmacherei. Das 3. Treffen: Herstellung von Kopf und Körper

Weiter geht's bei der PuppenMITmacherei. Nachdem es beim Letzten Mal um das Material ging, geht es Heute richtig los. Eigentlich ist sie ja schon fertig. Einen Namen hat sie auch schon. Aber bei der PuppenMITmacherei gibt es ja einen strengen Zeitplan und ich will die Spannung nicht nehmen. ;-)

Bei Kopf und Körper habe ich mich an die Anleitung von Mariengold gehalten. Nur die Nase kam dazu. Die habe ich nach dieser Anleitung geformt. Hat ganz super funktioniert!

Auch der Rest lief reibungslos. Nur bei den Füßen tat ich mir etwas schwer. Sie sind etwas labbrig und nicht richtig abgewinkelt. Ich hatte sie sogar noch mal aufgetrennt und ein zweites mal genäht. Es stört mich aber nicht weiter.

Ein bisschen Angst hatte ich davor, den Kopf an den Körper zu nähen. Das ging aber auch ohne Probleme.

Da ich Alles Schritt für Schritt dokumentiert habe, folgt nun, ohne viele Worte die Bildergalerie:

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Knisterbuch

Da habe ich schon vor einem Monat dieses Knisterbuch genäht und mir ist jetzt erst eingefallen, dass ich darüber schreiben könnte! Aber die Zeit vergeht auch im Moment echt rasend schnell!
Das Trollkind nimmt am liebsten alles in den Mund. Am liebsten Stoff und Papier. Und Knisterbücher sind gerade der Hit. Außerdem habe ich die ganzen schönen bunten Stoffe, die darauf warten verbastelt zu werden.
Beim Schnittmuster habe ich mich an einem gekauften Knisterbuch orientiert. Der "Einband" ist mit Volumenvlies verstärkt. Ich habe hier auch endlich mal ein Stück von meinen vernähten Hexies verbraucht. Die zweite Seite knistert. Hier habe ich Bratschlauch verwendet. Das hatte ich mal irgendwo gelesen. Innen habe ich verschiedene Bänder und Stoffe aufgenäht, damit es viel zu ertasten gibt. Und ganz wichtig: die Bänder an der Kante. Weil man da so schön drauf rum kauen kann.
Alles ein bisschen schief genäht, aber das stört beim Spielen nicht. ;-)
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Der letzte Lomo Film

Das sind sie. Meine letzten Lomo-Bilder. Ich habe meine Kameras verkauft, weil ich einfach keine Zeit mehr habe. Und das liegt nicht mal am Trollkind. Auch im letzten Jahr hatte ich keine Bilder mehr damit gemacht. Und da sie einfach zu Schade sind, um im Regal zu verstauben, gingen sie über Ebay an neue Besitzer. In der Baby-Fishey lag schon seit längerem ein Film. Lange habe ich überlegt, ob ich ihn entwickeln lassen soll. Denn es ist doch ziemlich teuer und er war noch nicht mal voll. Ich habe es dann als Abschluss meiner Lomo-Zeit gesehen und den Film eingeschickt. Gestern trudelten die Scans ein. Nichts besonderes dabei. ;-) Lustig aber, dass der Film mindestens seit Februar 2014 in der Kamera war. Da sind nämlich die Schwan-Bilder in München entstanden. Ein Trollkind-Bild ist ausnahmsweise auch mit dabei. ;-)

 

Uns so geht eine Ära zuende. ;-)

 

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Unser Garten 2016- Teil 2

Es ist schon witzig. Obwohl wir dieses Jahr so gut wie gar nichts im Garten machen konnten, haben wir eine super Ernte. Viel besser als im letzten Jahr! Mein Schwiegervater hat Zucchini angepflanzt und die wachsen so wahnsinnig, dass wir kaum wissen, was wir damit anfangen sollen. Das Trollkind wird jetzt erst mal einen Weile von Zucchini-Brei leben müssen. ;-) Das mit den Steckzwiebeln hat toll geklappt und dieses Jahr klappt es auch mit dem Lauch. Die zwei Tomatenpflänzchen hängen voll und wir haben sogar zwei Auberginen zu vermelden. Die Rote Bete sieht auch wieder vielversprechend aus.

Ebenfalls vom Schwiegervater kam eine große Gurke und ich habe es tatsächlich geschafft sie einzukochen!

 

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PuppenMITmacherei. Das 2. Treffen: Material und Vorbereitungen

Uff. Die Zeit rennt. Schon das zweite Treffen der PuppenMITmacherei. Daher heute ein kurzer Zwischenstand.

Nach dem ersten Treffen hat mich das Fieber gepackt. Also schnell Material bestellt, damit es los gehen kann! Ich habe mich für das Paket "Mitzi" von Mariengold entschieden. Das Paket war super schnell da (Danke!!!) und ich freute mich riesig. Nur die Haarfarbe brachte mich ins grübeln. Ich hatte mir einen etwas anderen Rotton vorgestellt. Die Wolle war doch sehr orange. Moment! Wolle! Die kann ich doch färben! Kurzerhand habe ich ein paar unreife Walnüsse gepflückt und die Haar getönt. ;-) Jetzt ist die Haarfarbe perfekt.

Vorher- und Nachher.
Vorher- und Nachher.

Zu dem Materialset und der PDF-Anleitung habe ich mir auch noch ein kleines "Werkzeugset" mit u.a. Filznadel und Garn bestellt. Das war eine Gute Entscheidung. Dann musste ich nur noch Garn für Augen und Mund und einen Zauberstift besorgen. Ich weiß übrigens nicht wie ich vorher ohne Zauberstift leben konnte. ;-)

Wie ihr sehen könnt, habe ich dann gleich los gelegt. Das erzähle ich aber erst nach der nächsten Maus beim nächsten Treffen. ;-)

In der Zwischenzeit könnt ihr euch die anderen Teilnehmer bei der PuppenMITmacherei anschauen.

 

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Ich bin dabei! PuppenMITmacherei 2016

Ich wage es! Es erfordert meinen ganzen Mut! Ich werde eine Puppe nähen! Und damit ich es auch wirklich mache, schließe ich mich der diesjährigen PuppenMITmacherei an. Schon letztes Jahr habe ich dort die ganzen tollen Puppen bewundert. Zwischendurch war ich schon kurz davor eine Puppe zu kaufen. Aber NEIN! Ich kann das! ;-)

 

Als Kind habe ich mir öfter Puppen selbst gebastelt. Eine habe ich dabei besonders geliebt. Die hatte ich schon hier kurz erwähnt. Nun möchte ich für meine Kleine eine Puppe machen. Okay, seien wir ehrlich... Sie ist auch irgendwie für mich. Ich freue mich darauf, Puppenkleider zu nähen und damit mit dem Trollkind zu spielen.



Also ich überlegt hatte, eine Puppe zu kaufen, hatte es mir "Ronja" von "von Kowalke" besonders angetan. Ich denke, in diese Richtung wird die Reise gehen. Ich habe auch passenderweise vor Kurzem Ronja Räubertochter das erste Mal gelesen. Ein tolles Buch über starke Frauen und Vaterliebe. Hat mich sehr beeindruckt. Daher wird es wohl eine Räubertochter für mein Trollkind geben.

Das passt auch sehr gut, denn Maria von Mariengold zitiert in ihrem Anleitungs-Ebook Astrid Lindgren: "eine selbstgemachte Puppe ist ein Seligkeitsding, ein Herzensgeschenk, vielleicht das schönste, das Eltern ihren Kindern machen können".

 

Auf Pinterest habe ich angefangen nach Inspiration zu suchen:

 

Soweit meine Pläne. Beim nächsten Mal wird es dann konkreter! ;-)

 

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Resteverwertung

Als ich den Stoff für mein Stillkleid gekauft habe, konnte ich natürlich nicht an den Kinderstoffen vorbei gehen. Der Walfisch-Stoff musste mit! Zu Hause angekommen, stellte ich fest, dass meine Stoffkiste aus unerfindlichen Gründen überquillt. Es musste etwas geschehen! Erst mal keinen neuen Stoff mehr und die Reste verwerten! Gesagt, getan. Hier sind die Ergebnisse:

Zwei kurze Höschen (Größe 68) nach diesem Schnitt. Richtig toll, wenn es heiß draußen ist! (Falls es noch mal Sommer werden sollte *hüstel*)

Einen Strampler, gleicher Schnitt wie bei diesem.

Ein T-Shirt auf Grundlage des Regenbogenbodys und ein Body aus besagtem Walstoff. Die Bodys sind übrigens wirklich super! Der erste in Größe 56 passt lustigerweise immer noch.

Daraus konnte ich auch noch Babystulpen (Anleitung hier) und zwei Luftballonhüllen zaubern. Eine für uns und eine zum Verschenken.

Ich habe jetzt immer noch massig Stoff übrig und natürlich habe ich es nicht geschafft, im Urlaub in Saarlouis an dem niedlichen kleinen Stoffladen vorbei zu gehen... Aber davon erzähle ich dann ein anderes Mal!

 

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Endlich mal wieder etwas für mich

Es macht schon großen Spaß Baby-Sachen zu nähen. Aber so langsam wollte ich auch mal wieder etwas für mich machen.
Im Sommer sind wir auf zwei Hochzeiten eingeladen. Ich habe zwar einige Kleider im Schrank, aber die sind so gar nicht still-tauglich. Also habe ich mich umgesehen und bin auf Martha gestoßen.  Ich habe die Still-Version mit Rundhals und kurzen, normalen Ärmeln gewählt und das ganze Kleid um 10 cm verlängert.
Vor allem der Stoff gefällt mir sehr. Einen kleinen Rest hab ich davon noch übrig,  mal schauen was ich daraus mache.

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Mittelalter-Kleidchen (mit Schnittmuster in Größe 68)

Wir haben ja bekanntlich viele Hobbys. Und während einige, wie zum Beispiel das Kletttern, mit Baby erst mal auf Eis liegen, versuchen wir trotzdem unserem Hobby Nr. 1, dem Reenactment weiter nachzugehen. Da muss natürlich auch für die Kleinste die passende Klamotte her. Normalerweise findet man im Internet ja alles, aber ein Babymittelalterkleid habe ich nicht gefunden. Also habe ich selbst etwas entworfen. Aus meinem aller ersten Versuch, den ich schon in der Schwangerschaft genäht hatte, habe ich gelernt: Es muss ein Wickelkleid werden. Denn ein Baby in ein Kleid aus nicht-dehnbaren Stoff zu pulen macht keinen Spaß.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und möchte es daher mit euch teilen.  Genäht ist es einfach. Vorderteile an das Rückteil nähen und alle Kanten versäumen. Dann noch Riemchen zum Binden annähen.

Download
ma_kleidchen68.pdf
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Meine Version ist aus dünnen, mit Birkenblättern gefärbten Wollstoff. Natürlich handgenäht! Allerdings von Flo, da ich in letzter Zeit so selten die Hände frei habe.

Falls tatsächlich irgendein/e Verrückte/r dieses Schnittmuster nachnäht, würde ich mich sehr freuen, wenn ich ein Bild vom Ergebnis geschickt bekommen würde. :)

 

 

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Ein tierischer Strampler

Vor gut einem Monat kam es zu folgenden Nachrichtenwechsel zwischen mir und meiner Mutter.

Sie hatte den Stoff auf dem Flohmarkt gefunden.

Ein paar Tage später hielt ich ihn in den Händen.

Als erstes nähte ich einen Stillkissenbezug daraus.
Dann hatte ich Lust einen Strampler zu nähen. Das Schnittmuster hatte ich schon länger gespeichert. Es ist so ein Dauerbrenner im Netz, wie der Regenbogenbody. Zu Recht! Mit der Empfehlung,  eine Größe größer zu wählen,  wenn sich der Stoff nicht dehnt,  hat es super geklappt und er passt auch mit dem Stoffwindelpo ganz toll und sieht niedlich aus. Wird sicherlich noch öfter genäht!

Verlinkt wird der Strampler beim Creadienstag und bei Kiddikram.

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Unser Garten 2016- Teil 1

Nach 2,5 Monaten ist der schlimmste Babystress abgeklungen. Das Wetter ist traumhaft und ich fange wieder an, Pläne zu machen. Als aller erstes betrifft das unseren Garten. Langsam kann man es schon fast als "Ländereien" bezeichnen, denn mein Schwiegervater investiert in Land und kauft, was er in die Finger bekommt. Und ich träume immer noch ein wenig vom Selbstversorgen. Nicht komplett. Ein bisschen halt. Mit den Hühnern klappt das ja schon mal sehr gut. Wir haben Zuwachs. Unsere lustige WG besteht nun aus verschiedenen Legehennen (Weiß-, Braun- und Grünleger) unsrer Ente Frida (die inzwischen so gut integriert ist, dass der Hahn sie besteigt), drei Perlhühner und eben unser Hahn Miraculix. Im Moment legen sie alle ganz hervorragend (bis auf den Hahn versteht sich).

Ich kann leider selbst nicht viel im Garten machen.  Unser Trollkind ist ein absolutes Tragetuch-Baby. Tagsüber schläft es nur dort oder in meinem Arm auf der Couch. Der Kinderwagen funktioniert nur, wenn sie wach ist. Mit Tragetuch kann ich mich allerdings kaum bücken,  was die Gartenarbeit unmöglich macht.
 
Glücklicherweise litt Flo in der Elternzeit irgendwann mal an Bewegungsmangel und hat das Beet umgegraben. Vor ein paar Wochen hat er dann Radieschen,  Spinat und Rote Bete ausgesät und Zwiebeln und Lauch gesteckt.  Kartoffeln sind auch einige raus gekommen. Wir haben da wohl letztes Jahr ein paar übersehen.  Umso besser!
Jetzt warten noch Tomaten-, Zucchini-, Gurken- und Auberginenpflänzchen darauf, dass die Eisheiligen vorbei sind. Dann werden sie raus gesetzt. 

Und geerntet habe ich auch schon was. Von dem Lauch vom letzten Jahr,  hat es genau eine Stange geschafft,  die jetzt groß genug war.

 

Ansonsten ist es natürlich wunderschön in unserem Garten.  Immer blüht irgendetwas.  Und nächstes Jahr kann ich bestimmt wieder richtig im Garten durchstarten! ;-)

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Noch mehr Hosen...

Ich schaffe es tatsächlich, zu nähen! Was ich nicht schaffe, ist darüber zu bloggen. ;-) Am Computer sitzen ist gerade nämlich nicht so angesagt. Daher versuche ich mal den Text mit einer Hand am Tablet zu tippen, während das Trollkind auf mir schläft.

Das Erste, dass ich genäht habe, war eine Luftballonhülle für meine Nichten zu Ostern. Dummerweise habe ich vergessen, ein Bild zu machen. Ist aber eine super Sache und schnell genäht.

Dann habe ich festgestellt, dass gekaufte Babyhosen nicht für Stoffwindeln gedacht sind. Teilweise sind die Hosen in 68 schon zu eng, während bei den Oberteilen meistens noch 56 passt! Die Pumphosen, die ich genäht hatte wurden auch langsam knapp.

 

Zuerst habe ich eine nach diesem Schnitt aus Stoffresten (von dem hier und dem hier) genäht. Allerdings in 68. Da sie aber für Stoffwindeln gedacht ist, ist sie jetzt noch zu groß.

 

Da ich von meinen ersten Pumphosen so begeistert war, habe ich dann doch beschlossen 4,90€ zu investieren und den kompletten Schnitt mit allen Größen zu kaufen. Und dann habe ich gleich die nächste Größe in Angriff genommen und habe jetzt wieder eine wunderbar passende Hose. Die kleinen Sachen sind einfach immer Ruck-Zuck genäht.

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Wickeln mit Stoffwindeln

Schon ein Monat rum! Auch wenn ich in den ersten Nächten dachte, die Zeit vergeht überhaupt nicht, ging das jetzt doch überraschend schnell.

Ein Monat rum bedeutet auch, Flo muss wieder arbeiten (ein Monat Elternzeit ist nichts... Aber im August geht es ja weiter) und es bedeutet ein Monat Erfahrung mit Stoffwindeln. Und darüber möchte ich mal berichten.

 

Erst einmal zum System. Wir haben AiO-Windeln (All-in-one). Das bedeutet, sie werden wie normale Windeln benutzt. Einfacher geht es nicht. Nur wenn man mehr Saugkraft braucht, kann man noch eine Einlage dazu stopfen.

Die meisten Windeln habe ich "gebraucht" über eBay-Kleinanzeigen gekauft. Hört sich erst einmal komisch an, aber die Windeln wurden so gut wie nicht, einige gar nicht, benutzt. Und ich habe damit sehr viel Geld gespart. Hätte ich sie neu gekauft, hätte ich wahrscheinlich keine AiO-Windeln gekauft, das wäre zu teuer gewesen. Ein weiterer Vorteil: Die Pakete waren gemischt. Und das war gut. Wir mussten nämlich feststellen, es gibt riesen Unterschiede zwischen den Modellen und Flo und ich bevorzugen auch unterschiedliche Modelle. ^^'

Mit was wickeln wir also?

Totsbots Easyfit AiO. Mein Favorit. Passen laut Hersteller von  3,5-16 kg. Ging bei uns aber schon früher. Die Muster auf den Windeln sind Super. ^^'

Wie man sieht, werden sie wie ganz normale Windeln benutzt.

Später legt man fürs "große Geschäft" ein Papier-Windelvlies ein, das braucht man beim Muttermilchstuhl aber noch nicht.

Die Totsbots haben mich so überzeugt, dass ich noch mal drei neu nachbestellt habe.

Jetzt haben wir genug Windeln, dass wir nur alle zwei Tage waschen müssen. Das hat sich sehr gut eingespielt.

Blümchen AiO. Papas Liebling. ;-) Von 3-15 Kg.

Blueberry Symplex AiO. Das teuerste Modell. Von denen haben wir zwei, die wir im Moment aber nur bei Engpass nutzen, da sie eigentlich erst ab 5 Kg passen.

FuzziBunz Pocket: Keine AiO, sondern eine Pocket Windel. Das heißt, man muss immer eine Einlage in die Windel stopfen. Die benutzen wir im Moment gar nicht. Sie sind sehr unpraktisch, da man durch die Knöpfe den Verschluss sehr unflexibel einstellen kann. Obwohl sie auch schon ab 3 Kg passen sollten, laufen sie aus. Vielleicht passen sie später besser. Vielleicht verkaufe ich sie irgendwann auch wieder.

Wir sind inzwischen absolut überzeugt von Stoffwindeln. Am Anfang hatten wir unsere Probleme, da unser Trollkind ja dann doch kleiner als geplant war und wir keine Neugeborenen-Windeln hatten. Das hätte sich aber auch nicht gelohnt, denn sie ist so schnell gewachsen. ^^' Also haben wir die Nächte mit Pampers überbrückt. Die mussten wir allerdings auch nicht kaufen, da wir von den Nachbarn die obligatorische Windeltorte geschenkt bekommen haben. ;-)

Von den Vorteilen für die Umwelt muss ich ja wohl nichts erzählen. Sie hatten für uns aber noch einen Vorteil. Durch die Beckenendlage war die Hüfte unserer Kleinen nicht ganz in Ordnung. Im Krankenhaus wurde sie deshalb extra breit gewickelt. War nervig und aufwendig. Zu Hause hatte sich das erledigt, dadurch, dass die Stoffwindeln viel voluminöser sind als Pampers (wir hatten das mit der Kinderärztin abgesprochen). In Kombination mit dem Tragetuch sind die Hüften, jetzt genau so wie sie sein sollen.

 

Also, wie man sieht, es klappt wirklich gut. Es fehlt uns allerdings noch die Erfahrung, wie es auf Reisen wird. Kann sein, dass wir wegen fehlender Waschmöglichkeiten doch auf normale Windeln umsteigen müssen. Ich halte euch auf dem laufenden.

 

 

(Anmerkung: Ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffe, diesen Beitrag in einem Rutsch zu schreiben, aber die Kleine schläft tatsächlich gerade mal ganz friedlich im Tuch ohne dass ich mich bewege ^^')

 

Ganz vergessen: Diesen Beitrag schicke ich natürlich zu EiNaB!

 

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Unser Trollkind* ist da

Vor zwei Wochen, am 18.02., wurde unsere Tochter auf die Welt geholt. Alle sind gesund und munter. :-)

Da die kleine im Moment ihren Tag noch am liebsten auf unseren Armen verbringt, muss ich entweder das einhändig tippen üben oder warten, bis sie sich lieber ablegen lässt, bevor hier wieder längere Blog-Artikel erscheinen. ;-)

Aber dann habe ich bestimmt einiges zu erzählen!

 

*Mein Vater meinte, dass sie aussieht wie ein kleines Trollkind, als er das erste Foto von ihr gesehen hat. Seit dem hat sie ihren Spitznamen. ;-)

 

 

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Energiekugeln

Der letzte Monat ist angebrochen und sowohl meine Hebamme als auch die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs empfahl jetzt noch mal besonders auf die Ernährung zu achten und vor allem auf übermäßig viel Zucker und übermäßig viel Weißmehl zu verzichten. Da es mir aber doch schwerfällt auf Süßes komplett zu verzichten, habe ich mich nach Rezepten umgeschaut und bin auf eines für Energiekugeln gestoßen. Gestern habe ich es ausprobiert und finde es so lecker, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte. Es gibt viele Variationsmöglichkeiten. Das ist meiner Mischung:

 

Energiekugeln (nach diesem Rezept):

 

1 Tasse Datteln
1 Tasse Mehrkornflocken
1 Tasse geraspelte Kokosnuss
1 Tasse gemahlene Haselnüsse
3 EL Kokosöl
3 EL Kakaopulver
1 Prise Vanille (kein Vanillezucker)
1/2 TL Salz

 

 

Getrockneten Datteln eine halbe Stunde vorher in warmem Wasser einweichen.  Haselnüsse Haferflocken und Kokosnuss mit dem Mixer zerkleinern, bis es zu einem feinen Mehl wird. In eine Schüssel umfüllen. Datteln im Mixer zerkleinern und dann die Nussmischung, das Kakaopulver, Vanille und Salz dazugeben. Zum Schluss kommt das Kokosöl hinzu (vorher kurz erwärmen). Aus je etwa 1EL der Masse Kugeln formen. Zum Verschönern kann man sie noch in Kokosflocken, Sesam oder Kakaopulver wälzen. Danach kühl stellen.

 

 

Viel Spaß beim naschen! :-)

 

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Ein Rundgang im Kinderzimmer

Ich hab es geschafft! Ich habe das Kinderzimmer so weit aufgeräumt, dass ich Fotos machen konnte! Daher gibt es heute -endlich!- den versprochenen Rundgang durchs Kinderzimmer.

 

Aber zuerst: Was war hier vorher?

Als wir ziemlich genau vor vier Jahren in die Wohnung gezogen sind, war der Raum einfach langweilig weiß. Er sollte unser Büro werden.

 

Die Große fensterlose Wand strich ich mit selbst gemischter Tafelfarbe. Den Rest giftgrün.

 

Als Erstes zog mein Schreibtisch ein. Kurz darauf herrschte in diesem Zimmer Chaos. Es war nicht nur unser Büro, sondern auch unser Hobbyraum. Und wir haben viele Hobbys. Meine ganzen Näh- und Bastelsachen waren dort gelagert, aber auch unser Kletterzeug und die Mittelalterklamotten. Ich erzähle das, damit klar wird, was das für ein Aufwand war, dieses Zimmer leer zu bekommen.

Das Meiste haben wir in ein Gästezimmer im oberen Stockwerk ausgelagert. Das wird sowieso kaum genutzt. Unsere drei (!) Schreibtische bin ich über eBay-Kleinanzeigen los geworden. Es hat teilweise etwas gedauert, aber wir mussten immerhin nichts entsorgen.
Dann ging es ans Streichen. Die erste Überlegung das Zimmer komplett neu zu streichen, verwarf ich schnell. Einmal, weil ich keine Lust hatte und zum anderen, weil das helle Grün sowieso Flos Lieblingsfarbe ist. Die graue Wand musste aber gestrichen werden. Dort hatten wir ein kleines Schimmelproblem. Das ist eine Außenwand, die in der Erde liegt und sie ist daher kalt. In der Vergangenheit haben Sachen, die an dieser Wand hingen, angefangen zu schimmeln.  Daher habe ich unter die Wandfarbe (wir hatten uns für Dunkelgrün entschieden) Anti-Schimmel-Mittel gemischt. Die Idee war, ein WaldKinderzimmer einzurichten. Wir haben ja nicht genug Wald um uns rum. ;-)

Auf die dunkelgrüne Wand habe ich mit der giftgrünen Farbe Bäume aufgemalt. Das hat viel besser geklappt, als ich dachte und ich bin richtig begeistert. Auch von der ganzen Farbwirkung. Das Zimmer hat jetzt irgendwie eine ganz ruhige Atmosphäre.

So, jetzt aber zum Rundgang im Kinderzimmer:

Alle Babymöbel haben wir gebraucht besorgen können. Entweder von Bekannten oder bei eBay-Kleinanzeigen (teilweise extrem günstig). Der Stubenwagen ist "Familienbesitz". Den hat meine Tante für mich gebaut. Nur die Stoffteile und die Matratze musste ich wieder neu kaufen. Die waren in Laufe der letzten 28 Jahre verloren gegangen. Auch die Matratze für das Babybett ist neu. Das steht dort auch nur übergangsweise und wird nach der Geburt an unser Bett geschraubt.

Einen Wickeltisch wollten wir zuerst gar nicht extra kaufen. Der Plan war, einen Wickeltischaufsatz, den wir von Bekannten bekommen hatten (in etwa so einer), auf die große Kommode zu schrauben. Wir hatten allerdings nicht bedacht, dass die Liegefläche nach hinten verlängert wird und die Kommode dadurch etwa 30 cm von der Wand abgerückt werden musste. Das sah einfach nur blöd aus. Innerhalb der nächsten halben Stunde hatte ich aber schon einen wirklich schönen Wickeltisch für 15 € bei eBay-Kleinanzeigen gefunden, den wir am nächsten Tag abgeholt haben. So schnell kanns gehen. ;-) Im Wickeltisch befinden sich schon die Stoffwindeln, über die ich mich besonders freue. Irgendwann schreibe ich vielleicht mal darüber, aber erst, wenn ich auch ein wenig Praxiserfahrung habe.

Neu gegönnt habe ich mir den schönen grünen Sessel, der wirklich toll in den Raum passt.

Ein bisschen Spielzeug ist auch schon da. Und mein altes Käfertöpfchen. Das haben meine Eltern wieder ausgegraben. ^^

Das Planeten-Mobile hat meine Schwägerin für uns gebastelt.

 

So ist der Stand im Moment. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber das meiste ist vorbereitet. Und es ist ja jetzt auch nicht mehr lange...

 

 

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Frohes  neues Jahr- Hier bin ich wieder

In den letzten Jahren habe ich immer brav zwischen den Jahren unseren Weihnachtsbaum präsentiert und einen Jahresrückblick geschrieben. Da bin ich dieses Mal einfach nicht dazu gekommen. Ich bin im absoluten Energiesparmodus angekommen und an Silvester hat mich dann auch noch eine echt fiese Magen-Darm-Grippe erwischt, die die Verwandtschaft zu Weihnachten mitgebracht hat. Da hat auch keine Vorsichtsmaßnahme geholfen.

Den Jahresrückblick spar ich mir dieses Jahr, denn es war tatsächlich sehr ruhig und nicht annähernd so ereignisreich wie 2014.

Dafür bin ich aber umso gespannter auf dieses Jahr. Langsam wird es ernst! ;-) Ob es "noch" zwei Monate oder "nur noch" zwei Monate sind, bis unser Nachwuchs schlüpft, ist ganz tagesformabhängig. ;-)

Ich hoffe, ich schaffe es bald mal, im zukünftigen Kinderzimmer anständige Fotos zu machen und sie hier zu zeigen.

 

Auf ein aufregendes 2016!!!

 

 

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Nähanfall

Letzte Woche hatte ich einen akuten Nähanfall. Also habe ich mir ein paar Projekte rausgesucht und bin erst mal Stoff kaufen gefahren. Trotz genauer Planung hat das mit dem "nicht zu viel Stoff kaufen" mal wieder nicht geklappt. Babysachen sind einfach so unglaublich klein! ^^'

Rausgekommen sind eine Hose (der gleiche Schnitt wie dieser), ein Body (nach diesem Schnitt) und ein Schlafsack (nach diesem Schnitt).


Die Hose war wieder super einfach, obwohl ich beim Bündchen dieses Mal etwas puzzeln musste, da es aus einem Reststück geschnitten ist.


Der Regenbogenbody ist in der Bloggerwelt ja schon altbewährt. Ich bin gut mit der Anleitung zurechtgekommen, hätte aber im Nachhinein die Bündchen etwas schmaler machen können, wie es bei den kleinen Größen empfohlen wird.

Hose und Body haben beide Größe 56.

Der Schlafsack ist eigentlich wirklich leicht zu nähen, aber der Stoff, den ich ausgesucht hatte, hat rumgezickt. Die Stofflagen haben sich immer verschoben.

Außerdem hoffe ich, dass wir den Schlafsack überhaupt nutzen können. Für den Anfang ist er, laut Beschreibung, noch etwas groß und dann wird es ja schon langsam Sommer... Der Stoff ist ziemlich dick.

 

Beim Schlafsack habe ich außerdem absolut in der Stoffmenge vertan. Ich hatte mich in diesen gesteppten Stoff verliebt, der innen mit Teddy-Plüsch gefüttert ist, und einen Meter gekauft. Wie man auf dem Bild sieht, war das zu viel. ^^'

Also habe ich die Katze mit einer Decke fürs Sofa beglückt. Wie man sieht, freut sie sich. ;-)

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Mein Garten im November 2015

Es hat sich hier absolut gar nichts getan. ^^' Es ist alles abgeerntet und ich bin auch eigentlich viel zu sehr mit dem Nestbau beschäftigt, als dass ich an meinen Garten denken würde. Außerdem war es entweder kalt oder nass, oder beides. ;-)

Daher gibt es heute nur ein Bild. Ob ich im Januar noch einen Garten-Beitrag schreibe, weiß ich nicht. Und ob es im nächsten Jahr so regelmäßig weiter geht, kann ich auch noch nicht sagen. Ich würde mir aber sehr wünschen, dass ich es doch schaffe, das ein oder andere im Garten zu machen. Wir werden es sehen. Nächstes Jahr wird auf jeden Fall aufregend! :-)

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Restehose

Da ich gemerkt habe, dass mir noch Hosen für den Anfang fehlen, habe ich letzte Woche aus den Resten, die ich von diesem Schlafanzug übrig hatte, noch eine Hose nach diesem Schnitt genäht. Supereinfach und sehr schnell. In einer halben Stunde war ich fertig und sie ist echt niedlich geworden. Ich glaube, da nähe ich noch ein Paar.

Von den Stoffen habe ich immer noch etwas übrig. Da habe ich mich wohl etwas verkalkuliert. ^^'


Verlinkt wird die Hose beim Creadienstag und bei Kiddikram.

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Mein Garten im Oktober 2015

Der Herbst ist nun richtig da. Gestern Morgen hat das Thermometer das erste Mal -1°C angezeigt. Es wird ruhig im Garten.

Ich habe die letzten Chilis und Tomaten geerntet und zum Nachreifen in die Küche gelegt. Außerdem gab es überraschender Weise noch mal richtig viele Himbeeren.

Jetzt muss ich nur noch in den nächsten Tagen endlich mal die Rote Bete und den Rotkohl verarbeiten.

Eine Neuerung gibt es im Hühnerstall. Eine Bekannte hat in ihrem Garten eine Ente (wahrscheinlich ist es eher ein Erpel) gefangen und, nachdem sie sich umgehört hat und niemand das Tier vermisst hat, hat sie uns gefragt, ob wir ihn haben wollen. Flo hat ihn Fridolin getauft. Leider hat es mit der Integration noch nicht so geklappt. Er sitzt meistens alleine im Stall und geht nicht raus. Das ist ein bisschen Schade und wir sind am Überlegen, wie es mit ihm weiter geht.

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Schnelle Auftragsarbeit

Für jemanden, der im Krankenhaus lag, musste letzte Woche schnell ein neuer Leseknochen her, da der alte, gekaufte kaputt war. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Schnitt gemacht und fand diesen. Ich kann den Schnitt nur empfehlen! Sehr einfach und schnell zu nähen. Den Stoff habe ich noch mit Vliseline verstärkt. Füllwatte hatte ich noch von meinem Projekt Waschbär. Der Zwergenstoff ist ein Flohmarktfund meiner Mutter.

Leider habe ich nur dieses eine Bild, da der Leseknochen ganz schnell verschickt werden musste.



Verlinkt wird er beim Creadienstag.


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Mein Garten im September 2015

Es passiert hier nicht mehr viel. Und trotzdem ist es toll, denn jetzt ist Erntezeit! Es gab tatsächlich noch ein paar Zucchini und die violetten Kartoffeln sind der Wahnsinn! So lecker! Die Chilis sind allerdings wahnsinnig scharf. ^^'

Und weil es nicht viel Neues gibt, sind hier einfach noch ein paar Bilder!

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Schöne Träume, Füchslein.

Jetzt habe ich es tatsächlich am Wochenende Mal geschafft, Babykleidung zu nähen! Ich hatte es ja schon lange vor, aber ich musste erst mal schauen, was ich überhaupt brauche, wir ja schon einen großen Stapel an Klamotten bekommen haben. Die Analyse ergab: Eigentlich ist alles da, nur eins zwei Schlafanzüge mehr würden nicht schaden. Also habe ich nach einem Schnitt gesucht. Ich entschied mich für diesen Niederländischen und übernahm die Füßchen von diesem Strampler von Yva R.

 

Ich habe das erste Mal mit Druckknöpfen gearbeitet, und auch wenn die Zange zwischendurch kurz gestreikt hat, bin ich sehr zufrieden! Der Schlafanzug ist genau nach meinem Geschmack und das ist ja der Sinn des Selbernähens!




Verlinkt wird er beim Creadienstag und bei Kiddikram.


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